Hinweisschilder über das Füttern von Enten in der Mühlbachaue

Immer wieder beobachtet man Leute, die Enten und andere dort lebenden Tiere mit Brot füttern.

Daran haben sich die Wildtiere schnell gewöhnt und kommen ganz dicht heran, was auch Nachteile hat. Vergangenen Woche wurde in der Burgunderstraße ein freilaufender Berner-Sennenhund gesehen, der ein Blesshuhn im Maul hatte. Leider konnte man den Hund niemanden zuordnen und er war auch schnell wieder verschwunden. Deshalb weisen wir ausdrücklich nochmal darauf hin, dass Hunde anzuleinen sind!

Es ist nichts ungewöhnliches das Wildtiere gefüttert werden, aber bitte nicht mit Brot! Brot macht die Tiere krank, weil es nicht die richtigen Nährstoffe für Tiere enthält. Außerdem wird das Wasser durch verfaultes Brot verschmutz und begünstigt Algenwuchs, was wiederrum dazu führt, dass die Fische sterben. Zum Füttern eignen sich: kernlose Trauben, gekochter Reis, Vogelfutter, Erbsen, Mais, Hafer oder gehackter Kopfsalat.

Martin Fölix, Ortsbürgermeister

Hinweisschild von der Wildtierhilfe Lüneburger Heide e.V.