Diese „Bescherung“ war einfach nicht normal

Dass Hundebesitzer frühmorgens oder spätabends mit ihrem liebsten Hund/ ihren Hunden das Haus verlassen,

ist allenthalben bekannt und mündet mit der Botschaft: „Ich gehe mit dem Hund/en nochmal raus“. Dies gehört zu einer artgerechten Haltung solcher Tiere und eine solche Verpflichtung geht sogar aus einem Verordnungsentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums hervor.
 Wenn aber an Heiligabend auf fremden Grundstücken wenig erfreuliche Hinterlassenschaften abgelegt werden, dann ist dies im wahrsten Sinne des Wortes: Eine schöne Bescherung! Der Hund kann nichts dafür, aber der Besitzer, der nebendran steht und alles mit ansieht. Dessen Gedanken dabei wären aber schon interessant: Es hat wohl keiner gesehen? Man sieht es nicht sofort! usw.
Auf eine solche Bescherung wird jeder gerne zu Weihnachten (und auch sonst) verzichten. Auch der Hundebesitzer selbst, wenn er in gleicher Weise auf seinem Grundstück davon betroffen wäre. Mitdenken und nicht querdenken! Das ist das Mindeste, was man von normal denkenden Mitmenschen erwarten kann. Aber diese Bescherung war einfach nicht normal.
So beschwerte sich am 24. Dezember 2020 ein Saulheimer Bürger im Rathaus. Deswegen wieder die Bitte: liebe Hundehalter, entfernen sie die Hinterlassenschaften ihrer Hunde und entsorgen sie diese in einem Mülleimer/ ihrer Mülltonne.
Martin Fölix, Ortsbürgermeister